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Hallo 2019: Kistenrhythmus, Winterliches, Anbauplanung…

Zu allererst: Willkommen im neuen Jahr und willkommen an alle neuen Mitglieder! Die zweite Kiste 2019 wird kommenden Mittwoch, den 23.01. raus gehen. Ab dann geht es im zweiwöchentlichen Rhythmus weiter, bis draußen wieder mehr wächst.

Im Moment gibt es noch Rote Bete, Sellerie und Kohl auf den Beeten, wir hoffen, dass sie möglichst lang vom Frost verschont bleiben. In den Folientunneln herrscht Stillstand, Feldsalat und Spinat trauen sich noch nicht so ganz. Dafür kommen die Zwiebeln mit ersten Trieben aus der Erde.
Neben Bau-, Reparatur- und Holzarbeiten läuft vor allem gerade die Planung für das kommende Anbaujahr auf Hochtouren.

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Jahresinfotreffen und Mitgliederversammlung 2018

Liebe Interessierte und Mitglieder,

wir treffen uns dieses Jahr am 28.11. um 19 Uhr auf dem Paradieschengelände. Alle, die neugierig sind, sind dazu auch herzlich eingeladen.

Wir werden auf das Anbaujahr 2018 zurückblicken und das kommende Jahr gemeinsam planen.

WIR FREUEN UND AUF EUCH!

 

So kommt ihr zu uns: Straßenbahnhaltestelle Lobeda aussteigen und stadtauswärts 300m auf dem Saaleradweg entlang, dann findet ihr das Gelände auf der rechten Seite!

Hochsommer

Wir ernten: Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika, Auberginen, Mangold, Zwiebeln, Knoblauch, Rote und Gelbe Bete, Bohnen, Kräuter, Kürbis, Brombeeren, Pflaumen, Äpfel, Salat, Kartoffeln, Karotten…..
Wir jäten: Wildkraut 🙂
Wir säen und pflanzen: Endivien, Spinat, Fenchel, Kohlrabi, Radieschen, Zuckerhut, Feldsalat, Spitzkohl

Nachtrag vom Juni: Im letzten Blogeintrag haben wir vergessen zu berichten: Im Juni war das Ende von Ramadan, auch als Zuckerfest bekannt. Zu diesem Anlass haben wir unseren Nachbar*innen einen selbst gebackenen Rhabarberkuchen vorbei gebracht. Es gab nette Gespräche, wir wurden gleich zum Essen und weiteren Besuchen eingeladen. Und wir haben in den folgenden Tagen leckeres traditionelles Essen gebracht bekommen: gefüllte Mangold- und Weinblätter!

Neben der Ernte, dem Gießen und Jäten kommen wir kaum hinterher mit dem Einkochen von Gemüse und Obst für den Winter. Wir haben schon einige neue, leckere Rezepte ausprobiert, ein Grund sich jetzt schon auf den Winter zu freuen 🙂 Und natürlich beginnt auch die Trockenzeit für Blüten und Kräuter, aus denen wir Tees, Gewürzmischungen und andere Leckereien herstellen.

Aufgrund der Trockenheit der letzten Monate hatten wir leider eine sehr schlechte Erdbeerernte, wir sind mit dem Gießen einfach nicht hinterher gekommen. Dafür kommen diese Woche die ersten Honigmelonen in die Abokisten!

Gießen, Gießen, Gießen

Das beschreibt eigentlich auch schon so grob unsere Aufgaben der letzten Wochen 😉

Natürlich ist Jäten auch Daueraufgabe, es wird immer wieder Neues ausgepflanzt oder gesäht. Ein paar Schädlinge haben an manchen Orten die Oberhand gewonnen, insgesamt sieht es aber sehr gut aus auf den Beeten und die wöchentlichen Ernten fallen üppig aus. Diesmal gibt es vor allem Fotos von all den wunderschönen Blüten, die uns durch die letzten Wochen immer wieder entzückt haben.

Kräht der Hahn auf dem Mist…

…hüpft er hinterher über den Zaun. Und das lohnt sich so richtig, denn wir haben so unglaublich viel gesäht, gepflanzt, gehackt, gejätet, dass es überall sprießt und wächst. Der Mai hat mit so viel Sonne und so wenig Regen aufgewartet, dass wir aber auch ständig mit Gießen beschäftigt waren.

Im kleinen Folientunnel stehen jetzt Gurken und Melonen. In den großen Folientunnel sind mittlerweile Tomatenpflanzen, Auberginen und Paprika eingezogen. Auf die Felder haben wir u.a. noch Kohl, Salat, Kürbis, Zucchini und Bohnen gesäht und gepflanzt. Viele Stunden haben wir investiert, um die Läuse in den Bohnen zu vertreiben. Aus Holunderblüten wird gerade Sirup gemacht. Und wenn das Gießen geschafft ist, heißt es jeden Tag: jäten, jäten jäten. Wer also mal einen Tag frei hat, ist herzlich eingeladen, vorbei zu kommen.

Schneetomaten, Besuch aus Georgien und unsere ersten Dämme

Der hat sich Winter in die Länge gezogen und unsere Jungpflanzenanzucht verzögert. Trotz Minusgraden haben wir erste Samen ausgesäht, die Tomaten harrten im Frühbeet im Folientunnel, geschützt von Flies und beheizt mit Kerzen.

Am 20. März kam eine Delegation aus Georgien, die sich für das Projekt interessierte und besichtigen wollte. Unser fleißiges Küchenteam bereitete allerlei Leckereien vor.

Seit dem der Frühling sich mit Sonne, Plusgraden und Frühblühern bemerkbar gemacht hat, konnten wir mit der Aussaat von Salaten, Spitzkohl, Kohlrabi, Rote Bete und Mangold beginnen. Die ersten Mangoldpflänzchen schmücken schon die neu gezogenen Dämme auf dem Kirchfeld, die wir noch mit der Hand fertig gehackt und gejätet haben. Karotten wurden auch direkt auf die Dämme gesäht. Bei uns ist der Frühling auf jeden Fall angekommen.

Nachhaltig auf allen Ebenen: Komposttoilette abzugeben

Pünktlich zum Frühlingsbeginn ist die Komposttoilette fertig geworden und bereit ein neues zuhause zu finden. Das Häuschen ist 3 Meter hoch und 1,1m breit wie lang. Urin und Fäze werden getrennt. Wenn die Treppen erklommen sind, werdet ihr mit Ausblick durch ein kleines Fenster an der Seite belohnt.Wer Interesse hat kann sich gerne melden!

Erste Kiste 2018, Sturmschäden und Winterliches

Tomaten, Zucchini, Kürbisse und anderes haben wir in den letzten Wochen eingekocht, verarbeitet und haltbar gemacht. Ein Teil davon ist auch schon in der ersten Kiste diesen Jahres am 24.01.2018 zu finden. Die getrockneten Blätter und Blüten sind zu leckeren Teemischungen abgepackt worden. Der „Paradieschen Tee“ ist auch Bestandteil der Neujahrskiste.
Die Frühbeete wurden gejätet, gelockert, wo nötig umgegraben und zum Teil erneuert. Scheiben wurden ausgewechselt, geputzt und geschliffen. Das Projekt „Kompostklomodell“ läuft weiter. Bald kann es wohl den Dienst antreten, Aussicht inklusive. Die Erdbeerbeete schlummern unter schönem Mulch und warten auf’s Frühjahr. Im Vergleich zum Vorjahr sind sie etwa dreimal so groß!
Und der Sturm von letzter Woche zog auch an uns nicht spurlos vorbei, es gab aber glücklicherweise nur kleinere Sachschäden. Die Baumspitze der großen Tanne neben der Küche fiel zum Glück auf den Weg und nicht auf den Bauwagen, den Hühnerstall hat es auf das Kräuterbeet gepustet und die Hälfte vom kleinen Lagerhäuschendach ist auch ein paar Meter weit geflogen. Alles aber Schäden, die sich mit ein bisschen Mühe beseitigen ließen.