Alle Beiträge von jenaparadieschen

Mitgliederversammlung und Infoveranstaltung

Liebe Mitglieder und Interessierte,

am 27.11. um 19 Uhr findet die jährliche Mitgliederversammlung und das Jahresinfotreffen für Neulinge auf dem Paradieschengelände statt. Alle Mitglieder und  Interessierten sind herzlich eingeladen. Es wird wieder einen Jahresrückblick geben und das neue Anbaujahr 2020 geplant.
Wir freuen uns auf euch!

So kommt ihr zu uns:
Straßenbahnhaltestelle Lobeda aussteigen und stadtauswärts 300m auf dem Saaleradweg entlang, dann findet ihr das Gelände auf der rechten Seite.

Termin Kartoffelernte

Liebe Leute,

am Weltkindertag, den 20. September 2019, ernten wir ab 9 Uhr unsere Kartoffeln. Also diesen Frei_tag. Bis 16 Uhr könnt ihr kommen, um Kartoffeln abzuholen. Allerdings empfehlen wir euch, früher zu kommen, damit ihr es noch pünktlich zum Klimastreik um 14 Uhr schafft 😉

Kommt gern vorbei, wenn ihr uns dabei unterstützen möchtet! Wir können jede Hand gebrauchen, egal ob groß oder klein 🙂

Beste Grüße,

euer Paradieschen-Team

Frisches Gemüse trotz(t) Trockenheit

Liebe Mitglieder und Interessierte,

nach langer Zeit bringen wir euch mit einem Beitrag auf den aktuellen Stand, was in unserer SoLawi in letzter Zeit passierte.

Im Überblick die Inhalte dieses Beitrages:

  • Situation für auf den Flächen
  • Unterstützungsbedarf
  • Besuch der “Canasta de la Huerta” in Santiago del Estero (Argentinien)

Situation auf den Flächen: Entsprechend der Wetterlage der letzten Wochen haben wir unsere Mühen, die Kulturpflanzen zu pflegen und die notwendigen Arbeiten entsprechend unserer Möglichkeiten zu erledigen, d.h. Körper und Geist im Blick zu halten und uns nicht zu übernehmen. Im Vordergrund steht wenig überraschend vor allem das Wässern der Pflanzen in den Morgenstunden. Dieses kostet uns viel Zeit und die Pflanzen wachsen durch stärkere Verdunstungseffekte langsamer. Weiterhin sind wir intensiv mit der Pflege der Kartottelacker beschäftigt, bei der wir mit vielen Kartoffelkäfern und Beikräutern zu kämpfen haben. Weniger Probleme bereitet uns die Kartoffelfäulnis – irgendwelche Vorteile muss die Trockenheit ja haben. Auch die „Befreiung“ der verschiedenen Kulturpflanzen (bspw. Karotten, Salate, Lauch, Bohnen) von Beikräutern , die durch das Gießen ebenfalls wachsen, ist und bleibt eine wichtige Aufgabe. Für die zweite Jahreshälfte säen wir aktuell u.a. Spinat, Grünkohl, Schwarzkohl, Asia-Salate aus. Zudem sind Steckzwiebeln und Knoblauch bestellt, die vor dem Winter in die Böden kommen sollen, um sie im nächsten Frühjahr ernten zu können. Insbesondere in den gut bewässerten Folientunneln wachsen zurzeit Gurken und Tomaten zu unserer Zufriedenheit heran, die inzwischen auch den Weg in die wöchentliche Gemüsekiste für unsere SoLawi-Mitglieder gefunden haben. Ebenso die Brombeeren werden reif und sollen in den nächsten Wochen je nach Ernteertrag Bestandteil der Kisten werden.

Unterstützungsbedarf: Wir danken allen Unterstützer/-innen, die unserem Aufruf über Blog und Mailverteiler gefolgt sind, beim Beikrautjäten und dem Ablesen von Kartoffelkäfern zu helfen! Ihr wart eine große Unterstützung und habt das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft dadurch einmal mehr beleben können 🙂 Wir freuen uns weiterhin über jede Hilfe und können sie wirklich dringend gebrauchen. Kommt also gern vorbei und unterstützt uns weiterhin! Kontaktiert uns entweder über die bekannten Kanäle (Blog, E-Mail, Telefon) oder kommt spontan vorbei. Von Montag bis Freitag sind wir zwischen 8 und 14/ 15 Uhr anzutreffen.

Hier ein bildhafte Eindrücke:

Besuch aus Argentinien: Bereits im Oktober 2018 besuchten uns Menschen aus Santiago del Estero (Argentinien), um sich von „Paradieschen“ inspirieren zu lassen, etwas Vergleichbares in ihrer Heimat aufzubauen. Gesagt, getan: Im Mai dieses Jahres besuchte uns die Gruppe erneut, um uns ihre ersten Erfolge vorzustellen und beim gemeinsamen Mittagessen Danke zu sagen. Im Folgenden ein Originaltext von Anne und ein paar Bilder:

„Im Mai 2019 fanden sich 25 Menschen aus der Stadt Santiago del Estero im Nordwesten Argentiniens zusammen, mit dem Ziel, selbstverwaltet gesunde Lebensmittel zu konsumieren. Dafür kontaktierten wir Fabián, Mitglied einer Bauernfamilie, Agronom und Produzent von Bio-Lebensmittel in der Zone von Maco.Wir ließen uns von Erfahrungen inspirieren, die wir von anderen Orten kannten: den Fair-Trade-Netzwerken unseres Landes, den Verbänden zur Erhaltung der bäuerlichen Landwirtschaft (AMAP) in Frankreich und Eurem Projekt der solidarischen Landwirtschaft in Jena (das Virginia 2018 kennenlernte). Seitdem konsumieren wir wöchentlich das frische Gemüse von Fabían, das ohne Pestizide und mit größter Sorgfalt hergestellt wird. Ein Haus (die „Casa Francia“) dient als Sammel- und Verteilungspunkt für das Geld, das er im Austausch für seine Produkte erhält. Die Preise sind fair und im Voraus festgelegt. Darüber hinaus haben wir Neuanpflanzungen geplant und helfen bei der Beschaffung des Saatguts. Dies ist das erste Projekt dieser Art in der Stadt … DANKE FÜR EUER BEISPIEL !!!Das wolltet ihr ja evtl. auf den Blog stellen. Deshalb die Fotos aus Argentinien sowie je ein Foto von dem Besuch im Juni 2019 sowie im November 2018 auch im Anhang.

Herzliche Grüße, Anne“

Impressionen vom Besuch in Jena sowie vom Projekt in Argentinien im Bildform:

 

Beste Grüße,

Euer Paradieschen-Team

 

Hallo 2019: Kistenrhythmus, Winterliches, Anbauplanung…

Zu allererst: Willkommen im neuen Jahr und willkommen an alle neuen Mitglieder! Die zweite Kiste 2019 wird kommenden Mittwoch, den 23.01. raus gehen. Ab dann geht es im zweiwöchentlichen Rhythmus weiter, bis draußen wieder mehr wächst.

Im Moment gibt es noch Rote Bete, Sellerie und Kohl auf den Beeten, wir hoffen, dass sie möglichst lang vom Frost verschont bleiben. In den Folientunneln herrscht Stillstand, Feldsalat und Spinat trauen sich noch nicht so ganz. Dafür kommen die Zwiebeln mit ersten Trieben aus der Erde.
Neben Bau-, Reparatur- und Holzarbeiten läuft vor allem gerade die Planung für das kommende Anbaujahr auf Hochtouren.

Jahresinfotreffen und Mitgliederversammlung 2018

Liebe Interessierte und Mitglieder,

wir treffen uns dieses Jahr am 28.11. um 19 Uhr auf dem Paradieschengelände. Alle, die neugierig sind, sind dazu auch herzlich eingeladen.

Wir werden auf das Anbaujahr 2018 zurückblicken und das kommende Jahr gemeinsam planen.

WIR FREUEN UND AUF EUCH!

 

So kommt ihr zu uns: Straßenbahnhaltestelle Lobeda aussteigen und stadtauswärts 300m auf dem Saaleradweg entlang, dann findet ihr das Gelände auf der rechten Seite!

Hochsommer

Wir ernten: Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika, Auberginen, Mangold, Zwiebeln, Knoblauch, Rote und Gelbe Bete, Bohnen, Kräuter, Kürbis, Brombeeren, Pflaumen, Äpfel, Salat, Kartoffeln, Karotten…..
Wir jäten: Wildkraut 🙂
Wir säen und pflanzen: Endivien, Spinat, Fenchel, Kohlrabi, Radieschen, Zuckerhut, Feldsalat, Spitzkohl

Nachtrag vom Juni: Im letzten Blogeintrag haben wir vergessen zu berichten: Im Juni war das Ende von Ramadan, auch als Zuckerfest bekannt. Zu diesem Anlass haben wir unseren Nachbar*innen einen selbst gebackenen Rhabarberkuchen vorbei gebracht. Es gab nette Gespräche, wir wurden gleich zum Essen und weiteren Besuchen eingeladen. Und wir haben in den folgenden Tagen leckeres traditionelles Essen gebracht bekommen: gefüllte Mangold- und Weinblätter!

Neben der Ernte, dem Gießen und Jäten kommen wir kaum hinterher mit dem Einkochen von Gemüse und Obst für den Winter. Wir haben schon einige neue, leckere Rezepte ausprobiert, ein Grund sich jetzt schon auf den Winter zu freuen 🙂 Und natürlich beginnt auch die Trockenzeit für Blüten und Kräuter, aus denen wir Tees, Gewürzmischungen und andere Leckereien herstellen.

Aufgrund der Trockenheit der letzten Monate hatten wir leider eine sehr schlechte Erdbeerernte, wir sind mit dem Gießen einfach nicht hinterher gekommen. Dafür kommen diese Woche die ersten Honigmelonen in die Abokisten!

Kräht der Hahn auf dem Mist…

…hüpft er hinterher über den Zaun. Und das lohnt sich so richtig, denn wir haben so unglaublich viel gesäht, gepflanzt, gehackt, gejätet, dass es überall sprießt und wächst. Der Mai hat mit so viel Sonne und so wenig Regen aufgewartet, dass wir aber auch ständig mit Gießen beschäftigt waren.

Im kleinen Folientunnel stehen jetzt Gurken und Melonen. In den großen Folientunnel sind mittlerweile Tomatenpflanzen, Auberginen und Paprika eingezogen. Auf die Felder haben wir u.a. noch Kohl, Salat, Kürbis, Zucchini und Bohnen gesäht und gepflanzt. Viele Stunden haben wir investiert, um die Läuse in den Bohnen zu vertreiben. Aus Holunderblüten wird gerade Sirup gemacht. Und wenn das Gießen geschafft ist, heißt es jeden Tag: jäten, jäten jäten. Wer also mal einen Tag frei hat, ist herzlich eingeladen, vorbei zu kommen.

Schneetomaten, Besuch aus Georgien und unsere ersten Dämme

Der hat sich Winter in die Länge gezogen und unsere Jungpflanzenanzucht verzögert. Trotz Minusgraden haben wir erste Samen ausgesäht, die Tomaten harrten im Frühbeet im Folientunnel, geschützt von Flies und beheizt mit Kerzen.

Am 20. März kam eine Delegation aus Georgien, die sich für das Projekt interessierte und besichtigen wollte. Unser fleißiges Küchenteam bereitete allerlei Leckereien vor.

Seit dem der Frühling sich mit Sonne, Plusgraden und Frühblühern bemerkbar gemacht hat, konnten wir mit der Aussaat von Salaten, Spitzkohl, Kohlrabi, Rote Bete und Mangold beginnen. Die ersten Mangoldpflänzchen schmücken schon die neu gezogenen Dämme auf dem Kirchfeld, die wir noch mit der Hand fertig gehackt und gejätet haben. Karotten wurden auch direkt auf die Dämme gesäht. Bei uns ist der Frühling auf jeden Fall angekommen.